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Podol



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Das Podol-Quartier ist das alte Handels- und Hafenquartier von Kiew.

Hier können Sie eine Menge altertümliche Denkmäler der ukrainische und ortodoxe Kultur, unter denen Pokrowskaja Kirche, Gottesmutter Pirogoshchi Kirche, die noch Mitte XII Jh. gebaut wurde, ansehen. Auf berühmtem Kontraktowaja Platz können Sie die Sonnenuhren und der Springbrunnen Samson sehen. Auch können Sie die erste Hochschulbildungsanstalt Kiewer Mohila Akademie besuchen, wo die bekanntesten ukrainischen Personlichkeiten lernten und wo die ersten Bibelübersetzungen in die ukrainische Sprache gemacht wurden.

Das Podol-Quartier war schon zu Zeiten des Kiewer-Rus das Hafen- und Handelsquartier von Kiew. Dabei ist das Quartier eigentlich eine Vorstadt, lag vor den Toren des alten Kiews und war somit nicht nur vor Angriffen ungeschützt, sondern es drohte auch immer wieder vom Dnjepr-Fluss überschwemmt zu werden.

Das Quartier ist bis heute das Hafenquartier von Kiew geblieben. Noch heute ist der Dnjepr-Fluss eine wichtige Verkehrsachse der Ukraine und verbindet Kiew mit dem Schwarzen Meer und somit der Welt.

Im Gegensatz zur mondänen und grosszügig gebauten oberen Stadt hat es im Podol-Quartier viele kleine, alte Häuser und kleine Restaurants, ja sogar Pizzerias. Die Hauptstrasse wird am Wochenende für den Verkehr gesperrt und verwandelt sich in eine Flaniermeile.

Der Hauptplatz des Podol-Quartiers ist der Kontraktovaya Platz, d.h. der Platz wo die Verträge abgeschlossen wurden. Hoch über diesem Platz trohnt die Andreas-Kathedrale der oberen Stadt. Im Podol-Quartier lebten bis vor dem Zweiten Weltkrieg auch die meisten Juden von Kiew. Diese wurden aber bei einer beispiellosen Massenerschiessung (man spricht von 100'000 in drei Tagen) nach dem Einmarsch der Deutschen in der nahe gelegenen Baby Yar Schlucht getötet. Steven Spielberg hat sogar darüber einen Dokumentarfilm gedreht.

Nach dem Kontraktovaya Platz komt man an den Hohen und Tiefen Wall, eine breite Strasse und ehemalige Befestigungsanlage, die an das grosse Hafenbecken von Kiew führt.

Das Hafenbecken ist ein separates, vom Dnjepr getrenntes Becken und ist wirklich sehr gross. Vermutlich ist so mancher Hochseehafen kleiner als der Flusshafen von Kiew...

Natürlich dürfen auch im Podol-Quartier, wie überall in Kiew, die wunderschönen orthodoxen Kirchen mit den goldenen Kuppeln nicht fehlen...

Kiew ist auch eine Stadt der Gegensätze: In unmittelbarer Nähe der erwähnten Kirchen habe ich obige sowjetische Wandmalerei an einem Haus fotografiert, die ich Euch nicht vorenthalten wollte.

Anschliessend sind wir auf einem Quai dem Dnjepr entlang spaziert. Hier haben wir eine neue Kirche gesehen, die zum Gedenken der verstorbenen Ukrainischen Seeleute errichtet wurde.

Auf dem Quai hat man eine sehr schönen Ausblick auf den Dnjepr und den Kreschtschatik Park. Auf dem Quai flanieren am Sonntag sehr viele Leute und man sieht viele Ausflugsschiffe.

Schlussendlich gelangt man an den Flusshafengebäude für den Passagierverkehr. Von hier aus fahren grosse, 200 m lange Kreuzfahrtschiffe bis ins Schwarze Meer nach Odessa oder nach Yalta auf der Krim. Und von hier legen auch kleine Ausflugsschiffe für Rundfahrten rund um Kiew ab. Es herrscht ein reges Treiben am Hafen und wir werden sicherlich einmal eine Rundfahrt von hier aus machen!


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