Русский

ru

English

en

Ukranian

ua

Немецкий

de

  Feedback
Search :

00-00-0000 00 : 00(GMT+2)







Партнеры проекта:

 
Geschichte von Kievska Rus'


Kurze Geschichte der Stadt

 Kiew - Mutter der russischen Städte. Diese Charakterisierung deutet schon auf die Bedeutung der Stadt am Dnjepr in ihrer langen Geschichte hin. Die Tage der Stadtgründung verlieren sich im Dunkel der Geschichte, Realität und Sage vermischen sich. Der Legende nach kamen die drei Brüder Kij, Schtschek und Choriw mit einem Boot den Dnjepr heruntergefahren. An einer Stelle, an der ihnen die Landschaft besonders gefiel, ließen sie sich nieder. Die neuentstandene Siedlung benannten sie nach dem ältesten von ihnen "Kiew". Archäologen und Historiker verweisen diese schöne Geschichte ins Reich der Fabel. Funde römischer Münzen und anderer Gegenstände belegen nur, dass schon seit alters hier am Dnjepr eine Handelsstadt bestanden haben muss. Kaufleute und Händler, die auf der Bernsteinstraße von der Ostseeküste nach Byzanz zogen, haben hier Station gemacht und Waren gelagert.


Mittelalter


Genaueres über die Geschichte Kiews wissen wir erst ab dem Mittelalter. Im 9. Jahrhundert begründet der normannische Warägerfürst Rurik das altrussische Reich. Seine Nachfolger führen Kiew zu großer Bedeutung. Oleg gelingt es, alle Fürstentümer unter seiner Führung zu vereinen. Er macht Kiew zu seiner Residenz und befestigt die Stadt gegen mögliche Angriffe aus den asiatischen Steppen. Handelsbeziehungen zu Byzanz werden aufgebaut. Kiew wird wirtschaftlicher, kultureller und politischer Mittelpunkt des Großfürstentums. 988 lässt Wladimir der Heilige seine Untergebenen taufen. Rasch wird Kiew auch religiöses Zentrum des Landes. Unter Jaroslav dem Weisen im 11. Jahrhundert erreicht die Bautätigkeit ihren Höhepunkt. Die Sophienkatedrale wird errichtet, Klöster entstehen, das "Goldene Tor" und eine mächtige Stadtmauer werden gebaut. Kiew ist zu dieser Zeit eine der bedeutendsten und prachtvollsten Städte Europas. Händler aus aller Welt bieten hier ihre Waren an, Geistliche, Mönche und Pilger treffen sich zur Verehrung Gottes, Gesandte von den wichtigsten Königshöfen Europas halten sich an der Residenz der Kiewer Fürsten auf. Um 1200 Jahrhundert schwächen das Reich Herrschaftskämpfe und es zersplittert in Teilreiche. Kiew sieht sich immer wieder Angriffen der Nachbarn ausgesetzt. 1240 kann die Stadt dem Ansturm der Mongolen nicht mehr standhalten und wird völlig zerstört.


Neuzeit


Für die nächsten Jahrhunderte ist Kiew ohne jede Bedeutung. Die Stadt ist zunächst unter litauischer, später unter polnischer Herrschaft. Erst im 16. Jahrhundert bessert sich die Lage. Durch Handel kommt die Stadt wieder zu bescheidenem Wohlstand. In dieser Zeit erwacht das ukrainische Nationalbewusstsein. Nach mehreren Aufständen gegen die polnische Herrschaft gelingt es den Ukrainern, sich von der polnischen Oberhoheit zu lösen. 1686 wird Kiew wieder russisch. Im Zarenreich erlebt die Stadt ihre zweite große Blüte. Im 18. Jahrhundert herrscht reges Treiben in der Stadt, neue Gebäude werden errichtet, und Kiew wird zu einer der wichtigsten Städte des Zarenreiches. Im 19. Jahrhundert kann sich Kiew auch wieder als kulturelles und geistiges Zenrtrum etablieren. Die Universität der Stadt zieht bedeutende Gelehrte an, und Tausende von Pilger besuchen jedes Jahr das berühmte Höhlenkloster.


Das 20. Jahrhundert


bringt der Stadt das zweite Inferno ihrer Geschichte. Nachdem Kiew die Wirren der Revolution einigermaßen überwunden hat, werden die Jahre des Wiederaufbaus und der fortschreitenden Industrialisierung durch den Einmarsch der deutschen Truppen im Zweiten Weltkrieg jäh unterbrochen. Zerstörungen und Deportationen sind die Folge. Als die Deutschen Ende 1945 die Stadt verlassen, bleiben nur Trümmer, Schutt und Asche zurück. Inzwischen sind die Wunden des Krieges vernarbt, die Spuren der Zerstörung weitgehend getilgt, und Kiew kann sich dem Besucher als moderne Großstadt präsentieren.

В© 2007 Tour2Kiev.com

UNSERE PARTNE
tel.:  +38044 451 61 71

    

Проект РА